Mai 28 2020

Hybride und ihre Varianten – Erklärung und Vor- und Nachteile Blog

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Was ist ein Hybrid eigentlich? Das Wort stammt aus dem Griechischen sowie Lateinischen und bedeutet laut Duden "aus Verschiedenartigem zusammengesetzt”. Genau so ist es auch mit dem Hybridantrieb – vereint werden zwei unterschiedliche Energiequellen, der Verbrennungsmotor und der Elektromotor, womit das Auto angetrieben wird. Fiat bringt Mild-Hybride auf den Markt, Jeep Plug-In-Hybride. Und dann gibt es da noch die Voll-Hybride und Range Extender. Aber was heißt das alles überhaupt genau, worin liegen die Unterschiede? Und sind sie gut oder schlecht?

Warum werden Hybride genutzt?

Der Grundgedanke besteht gewissermaßen in einem Maximumprinzip: Man möchte die Vorteile aus beiden Welten, also von Verbrenner- und Elektromotor nutzen und kombinieren, damit das Gesamtsystem so effizient wie möglich und gleichzeitig umweltfreundlicher ist.

Wie funktionieren Hybride?

Damit die Vorteile beider Motoren ausgenutzt werden können, kommen sie abwechselnd oder für kurze Zeit gemeinsam zum Einsatz. Beim Anfahren und Fahren mit geringer Geschwindigkeit wird der Elektromotor eingesetzt, da der Verbrennermotor nicht gebraucht wird. Besonders in Stop and Go Situationen, wie sie in Städten zum Beispiel häufig vorkommen, ist dies vorteilhaft und reduziert neben den Abgasen auch die Lärmbelastung.
Bei gleichmäßiger Fahrt arbeitet meist der Verbrennermotor. Hier kann der Elektromotor gleichzeitig geladen werden, überschüssige Energie des Verbrenners wird zum Laden der Batterie genutzt. Auch beim Bremsen kann die Energie des Bremsvorgangs in die Batterie eingespeist werden.

Fiat 500 und Fiat Panda Hybrid

Für eine höhere Leistungskraft können bei starker Beschleunigung beide Motoren zusammenarbeiten, um einen höheren Kraftschub zu erzeugen. Dabei wird von der Batterie zusätzliche Energie eingespeist. Es gibt jedoch auch Hybride, die einen stärken Elektromotor und eine größere Hochvoltbatterie haben – diese können auch höheren Geschwindigkeiten allein im Elektromodus fahren, müssen zum Laden aber an ein Stromnetz angeschlossen sein.
Um die Vorteile bestmöglich auszuschöpfen, wählt das Auto dauerhaft automatisch den optimalsten Betriebsmodus. Bei den neuen Fiat 500 und Fiat Panda Hybrid-Modellen wird man per Displayanzeige über den Zustand der Batterie, ob gerade geladen wird oder nicht, informiert. Zusätzliche Informationen, z.B. wann optimal geschaltet werden soll, können die Effizienz noch steigern.
Dabei gibt es unterschiedliche Arten der Hybridmotoren: Mild-Hybride, Voll-Hybride, Plug-In-Hybride und Range Extender.

Mild-Hybrid

Durch einen Generator wird beim Rollen und Bremsen Strom erzeugt, der, wie bereits beschrieben, in der Batterie gespeichert wird. Diese Energie wird genutzt, um den Verbrennermotor bei Bedarf zu unterstützen, zum Beispiel beim Anfahren und Beschleunigen. Wenn die Reisegeschwindigkeit erreicht ist und meist über 30 km/h liegt, arbeitet der Verbrennermotor wieder allein und die Batterie wird geladen. Mit der Mild-Hybrid-Technologie kann der Kraftstoffverbrauch und damit die Emissionen reduziert werden – ohne die Notwendigkeit des Aufladens aus externen Stromquellen.

Fiat 500 Hybrid

Voll-Hybrid

Der Vollhybrid arbeitet genau wie der Mild-Hybrid, nur dass zusätzlich auch das alleinige Fahren mit Elektromotor bis Geschwindigkeiten von 50 km/h möglich sind. Daher ist der Elektromotor dieser Variante leistungsstärker. Bei einer Normalfahrt in regelmäßiger Geschwindigkeit können Verbrenner- und Elektromotor zusammenarbeiten. Das Verhältnis der Kraftverteilung wird vom Auto dauerhaft überwacht und optimal gemischt.

Plug-In-Hybride und Range Extender

Bei einem Plug-In-Hybrid lässt sich die Batterie auch über das Stromnetz laden – daher der Name. Der Elektromotor und die Hochvoltbatterie sind deutlich stärker und größer, als bei Voll-Hybriden. Das führt dazu, dass sie bis über 100km/h rein elektrisch fahren können. Je nach tatsächlicher Batteriegröße und Effizienz beträgt das Leistungsspektrum in rein elektrischem Modus 30-60 km und ist damit ideal geeignet, um z.B. in Städten lokal emissionsfrei zu fahren.

Jeep Compass PLug-In-Hybrid

Die sogenannten Range Extender nutzen ebenfalls zwei Energiequellen. Dabei erfolgt der direkte Antrieb über den Elektromotor. Sollte die über das Stromnetz geladene Batterie leer sein, unterstützt der Verbrennermotor. So können auch längere Strecken gewährleistet werden. Voraussetzung ist jedoch die Möglichkeit der Aufladung am Stromnetz.

Sind Hybride denn nun gut oder schlecht? Dazu im folgenden einige der allgemeinen Vor- und Nachteile:

Nachteile

  • Gewicht: Durch den doppelten Antrieb wird das Auto auch schwerer, sodass der Kraftstoffverbrauch unter Umständen weniger niedrig ausfallen kann, als erwartet. In den meisten Fällen ist er jedoch immer noch deutlich niedriger, als mit reinem Verbrennermotor – beim Fiat 500 Hybrid liegt der Kraftstoffverbrauch bei 4,1 l/100 km1 kombiniert.
  • Reichweite: Da die Batterie Platz benötigt, fällt der Tank unter Umständen kleiner als üblich aus.
  • Herstellung der Batterie: Wie schädlich die Herstellung der Batterie im Verhältnis ist, ist umstritten.

Vorteile

  • Verbrauch: Laut ADAC verbraucht ein Hybridantrieb in Städten bis zu 25% weniger Sprit als ein Verbrennungsmotor. Häufig muss gebremst oder langsam gefahren werden – diese Strecken kann der Elektromotor übernehmen. Ebenso wurde dies in bergigen Landstraßen beobachtet, wo ebenfalls häufig gebremst und beschleunigt werden muss.
  • Weniger Umweltbelastung: CO2-Emissionen werden verringert, was eben besonders in Stadtgebieten vorteilhaft ist. Zusätzlich wird die Lärmbelastung gesenkt, wenn sich das Auto (bei Mild- und Voll-Hybriden bei langsamer Geschwindigkeit ) im Elektromodus befindet.
  • Umweltzonen: Als Besitzer ist man deutlich flexibler, da man für alle Umweltzonen gewappnet ist.
  • Bessere Beschleunigung: Durch die Kraft zweier Motoren beschleunigen Hybride besonders schnell, was auch bei Überholvorgängen praktisch sein kann.

Ist ein Hybridauto denn nun gut oder schlecht? So schwarz oder weiß ist die Sachlage nicht, denn es kommt zum einen auf das spezifische Modell an, zum anderen auf die persönliche Lebenssituation, die vordergründige Art der Nutzung und die eigenen Ansprüche. Möchte man einen ersten Schritt in Richtung weniger Umweltbelastung gehen und trotzdem mobil bleiben, ist ein Hybrid-Fahrzeug auf jeden Fall empfehlenswert.

Kontaktiert uns gerne für eine individuelle Beratung – wir finden gemeinsam raus, ob ein Hybrid-Fahrzeug für Euch geeignet ist. Oder tragt Euch doch gleich für eine Probefahrt mit dem Fiat 500, Fiat Panda oder einem der Jeep 4xe-Modelle (Renegade und Compass) ein, die bereits als Hybride bei uns am Hof stehen. So könnt ihr gut herausfinden, ob das Fahrgefühl zu Euch passt.

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[Quellen: Duden, ADAC, Wissen.de, Utopia]

Rechtliche Hinweise

1[Fiat 500 Hybrid & 500C Hybrid – Angaben nach WLTP: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,1 l/100km. CO₂-Emissionen kombiniert: 93 g/km*. CO₂-Energieffizienzklasse: A. Angaben nach WLTP: CO₂-Emissionen kombiniert: 134 g/km.
[Jeep Compass 4xe – Angaben nach NEFZ: Kraftstoffverbrauch kombiniert:2,3 /100km*; CO₂-Emissionen kombiniert: 48 g/km.
Jeep Renegade 4xe – Angaben nach NEFZ: Kraftstoffverbrauch kombiniert:2,0 l/100km*; CO₂-Emissionen kombiniert: 46 g/km.
Die Werte basieren auf der Messung / Korrelationsmethode unter Bezugnahme auf den NEFZ-Zyklus gemäß Verordnung (EU) 2019/1840. Die für den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen angegebenen Werte werden vom Hersteller bei Vorabprüfungen gemessen und können sich je nach endgültiger Homologation ändern. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.]